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19.5.2012 : 16:25 : +0200

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Vinetastadt Barth

Ausgedehnte Wälder, Boddengewässer und Barthefluss geben der kleinen vorpommerschen Stadt die landschaftlich reizvolle Lage. Lassen Sie sich einladen in die malerische, von der letzten Eiszeit geformten Landschaft zwischen Meer und Binnenland. Küstennahe Gewässer laden zum Baden und zu allen Arten des
Wassersports ein. Die Nähe der großen Hafenstädte Rostock und Stralsund, ideale Segel- und Surfreviere in der Boddenkette sowie die Zufahrt zur Ostsee machen Barth zu einem interessanten Anlaufpunkt für Wassersportfreunde aus nah und fern. Für Reittouristik finden Sie in Barth sehr gute Voraussetzungen. In der näheren und weiteren Umgebung werden sie reizvolle Ausflugsziele entdecken. Barth ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Kulturelle Höhepunkte locken Gäste aus allen Teilen in die beschauliche Kleinstadt. Zu ihnen gehören die Vineta-Festtage, die Barther Segel- und Hafentage, Sommerkonzerte in der St.Marienkirche, abwechslungsreiche Veranstaltungen in der Barther Boddenbühne, im Vineta-Museum, im Alten Speicher 1727 sowie im Niederdeutschen Bibelzentrum. Unmittelbar an der östlichen Grenze des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ befindet sich der größte Kranichrastplatz Zentraleuropas. Im Herbst können bis zu 40.000 der beeindruckenden Großvögel, auch „Vögel des Glücks“ genannt, über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.

Barth - Gestern und Heute

So alt wie die Stadt so wechselvoll ist auch ihre Geschichte. In der Darstellung der Kämpfe gegen die Slawen werden die Lande Barth (provincia Barta) 1159 erstmals in der Geschichtsschreibung erwähnt. Fast 100 Jahre später, am 17. April 1255, übereignet Fürst Jaromar II. von Rügen der Stadt Barth und allen ihren Bürgern das Stadtgebiet und die dazugehörigen Feldmarken, „es frei, friedlich und unbedrückt nach lübischem Recht mit allen Nutzungen ewig zu besitzen“. Haupterwerbszweig waren Ackerbau, Viehzucht, Fischfang, Handel und Handwerk. Bereits im 13. Jahrhundert begann der Bau der St.Marienkirche. Von der einstigen Stadtbefestigung ist heute noch das Dammtor, eins von ursprünglich vier Stadttoren, sowie der Fangelturm aus dem 14. Jahrhundert zu besichtigen. Die im Bibelzentrum gezeigte Barther Bibel in niederdeutscher Schrift ist im Jahre 1588 aus der Barther Buchdruckerei hervorgegangen. Durch den Friedensschluss von 1648 fiel Barth an Schweden. Eine Blütezeit erlangte die Stadt Barth im 18. und 19. Jahrhundert mit der Entwicklung der Segelschifffahrt und des Schiffbaus. Im Jahre 1877, Barth war 1815 zu Preußen gekommen, besaß die Stadt 171 Segelschiffe, 16 Küstenschiffe, einen Dampfer sowie fünfzehn größere Reedereien. Parallel mit dem Niedergang der Segelschifffahrt begann sich auch in Barth der industrielle Fortschritt zu entwickeln. Barth hat zur Zeit etwa 9.000 Einwohner. Die gewerbliche Struktur ist durch mittelständische Unternehmen und kleine Handwerksbetriebe sowie Dienstleistung, Landwirtschaft und Handel geprägt.

Barth-Information

Lange Str. 13, 18356 Barth

Tel.:

03 82 31 - 24 64

Fax:

03 82 31 - 24 64

Email:

info(at)stadt-barth.de

Internet:

www.stadt-barth.de

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