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Erholung und Entspannung

Akupunktur
Die Akupunktur ist das der traditionellen chinesischen Medizin entstammende Prinzip der kleinen Nadelstiche: Akupunkturnadeln werden an bestimmten Punkten des Körpers unterschiedlich tief eingestochen, um dadurch Störungen des Organismus auszugleichen und Schmerzen zu behandeln. Diese asiatische Methode geht davon aus, dass die Lebensenergien auf bestimmten Bahnen durch den Körper fließen. Stress, Überlastung oder Krankheiten können diesen Fluss an speziellen Punkten blockieren. Durch die Nadelstiche wird die Energie wieder freigesetzt.

Algenbehandlung
Algenbehandlungen gehören zu den Thalasso-Anwendungen und basieren auf der Verwendung ausgesuchter Meeresalgenarten. Von besonderer Bedeutung ist ihr Reichtum an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren. Algen spenden der Haut intensiv Feuchtigkeit, bringen den Stoffwechsel in Schwung, entschlacken und bieten optimale Unterstützung bei Diät. Algenkapseln zur oralen Einnahme steigern den Erfolg einer äußerlichen Algenanwendung.

Anti-Aging - "Gegen das Altern"
Der aus dem amerikanischen Sprachgebrauch eingeführte Begriff beschreibt das Ziel, Alterungsprozesse einzuschränken oder umzukehren. Negative Begleiterscheinungen des Älterwerdens - darunter auch altersbedingte chronische Erkrankungen - sollen in ihrer Intensität und in ihrem Ausmaß vermindert und in ihrer zeitlichen Entwicklung verlangsamt werden. Dem Leben sollen nicht nur mehr Jahre hinzugefügt, sondern die Jahre sollen vor allem mit mehr Leben erfüllt werden. Dahinter steht eine These aus der Altersforschung, nach der ein Mensch aufgrund seiner genetischen Veranlagung eigentlich ein Lebensalter von 120 Jahren und mehr erreichen könne. Alterungsprozesse seien vor allem eine Folge von Zellschädigungen, denen man mit gezielten Methoden begegnen solle. In den USA hat sich dieser Bereich der Medizin zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt.
Zu Beginn der Behandlung werden in einer ausführlichen Untersuchung Gesundheitszustand, Blut- und Hormonstatus sowie das biologische Alter festgestellt; daraus wird ein Therapieplan entwickelt. Grundlage dieser Therapie sollte stets ein gesunder Lebensstil sein, der die aktuellen Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften berücksichtigt: Ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung, gelassener Umgang mit Alltagsstress, Mentaltraining u.a.


Aromatherapie
Die Aromatherapie ist eine Entspannungstherapie, die auf die heilende Wirkung von ätherischen Oelen setzt. Duftstoffe von Blüten, Blättern, Nadeln oder Wurzeln werden mit Basisölen angereichert und dann einmassiert bzw. inhaliert oder als Badezusatz verwendet.Über Haut, Schleimhäute und Nase gelangen die Düfte ins Gehirn und wirken direkt auf Psyche und Nerven. Ziel ist die Optimierung und Harmonisierung der Selbstheilungskräfte im Krankheitsfall. Die Aromatherapie kann aber auch vorbeugend zur Gesunderhaltung angewendet werden.

Atemtherapie
Die richtige Atemtechnik, die Zwerchfellatmung, führt zu einer besseren Haltung, einem entspannten Rücken, einem gut funktionierenden Zell-Stoffwechsel und Schlackenabbau. Die Atemtherapie beinhaltet Atemschulung, Atemgymnastik und Atemmassage und fördert körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden.

Ayurveda
Die altindische, ganzheitlich ausgerichtete„Wissenschaft vom Leben“ gilt als älteste überlieferte Medizinlehre der Welt: Sie führt Gesundheitsstörungen auf das Ungleichgewicht der drei energetischen Grundkräfte Vata, Pitta und Kapha in unserem Körper zurück. Diese steuern unseren gesamten physischen Aufbau und sogar unsere geistigen Prozesse. Durch Ayurveda-Kost, natürliche Heilmittel aus Kräutern und ayurvedische Behandlungen wie Synchronmassage, Stirnölgüsse oder Dampfbäder wird der Körper entgiftet und das seelische Gleichgewicht gestärkt. Erfolge werden bei Magen-Darm-Störungen, Gewichtsproblemen, chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Stress, Unruhezuständen, Kreislaufbeschwerden und Erschöpfungszuständen erzielt. Die einzelnen Anwendungen werden aufgrund der ärztlichen Diagnose auf den einzelnen Menschen individuell abgestimmt.


Bachblüten-Therapie
Die Bach-Blütentherapie geht auf den englischen Arzt und Forscher Edward Bach (1886-1936) zurück, einen Pionier der psychosomatischen Medizin, und wurde von Mechthild Scheffer in den vergangenen 25 Jahren systematisch weiter ausgebaut. Edward Bach entdeckte und entwickelte ein natürliches, für jedermann einfach anwendbares Verfahren zur Förderung der seelischen Gesundheit und damit zur Vorbeugung von körperlichen Erkrankungen. Die original Bach-Blüten werden größtenteils heute noch an den von Edward Bach festgelegten englischen Fundorten in freier Natur gesammelt. Zur Anwendung kommen 38 speziell (homöopathieähnlich) aufbereitete Blütenauszüge von wild wachsenden Pflanzen und Bäumen in individuell zusammengestellten "Bach-Blüten-Mischungen". Sie sind nebenwirkungsfrei und vertragen sich mit jeder anderen Form schulmedizinischer und naturheilkundlicher Therapie.

Die Original Bach-Blütentherapie wird heute von vielen Menschen zur Selbstbehandlung und in zahlreichen medizinisch oder psychologisch orientierten Praxen und Institutionen eingesetzt. Trotz zunehmender Verbreitung der Bachblüten-Therapie ist die Wirksamkeit bislang nicht bewiesen und die Blütenessenzen nicht als Arzneimittel zugelassen.


Bio-Lifting/ Iontophorese
Auf die Haut wird ein stark durchblutendes Kräutergel aufgetragen. Durch Muskelstimulationen mit 2 Elektroden, die an Niedrigfrequenzstrom angeschlossen sind, werden die Wirkstoffe an Stirn, Nase, Wangen und Kinn leichter in tiefe Hautschichten eingearbeitet. Als Resultat werden Fältchen geglättet, die Haut wird elastischer und straffer.

Cleopatra-Bad
Das Cleopatra-Bad ist ein rückfettendes, reinigendes Bad. Je nach Hauttyp wird man in ein mit Stuten- oder Kuhmilch und �?len getränktes Vlies gewickelt und entspannt sich auf einem Wasserbett. Hierbei wird das Hautbild verbessert und das körperliche Wohlbefinden gesteigert.

Fango
Fango, abgeleitet von dem italienischen Wort "fanghi". bedeutet so viel wie Schlamm oder heilender Schlamm. Als Fango bezeichnet man Anwendungen aus heissen Mineralschlamm. Fango kann als Bad, Packung oder Umschlag angewendet werden. Der heisse Mineralschlamm aus Vulkanerde hat einen positiven Einfluss auf rheumatische Beschwerden und Verspannungen. Häufig wird Fango auch mit Mineralien angereichert, um den Heileffekt zu verstärken.

Farblichttherapie
Farben haben Einfluss auf Körper und Geist, entspannen, entschlacken, aktivieren und können auch schmerzlindernd und heilend ( z. b. bei Depressionen oder Allergien) wirken. Am effektivsten ist die Bestrahlung mit speziellen, tiefenwirksamen Farblichtlampen. Die Zellen reagieren auf die Farbreize, die an das Gehirn weitergeleitet werden. So wirken Farben auf Körper und Geist. Ideal ist die Verbindung mit der Aromatherapie und mentalem Training.

Fastenkur
Als eine der ältesten Kuren gilt mit Sicherheit die Fastenkur, deren Ziel es ist, nicht nur eine Reinigung des Körpers sondern auch eine damit verbundene Klärung des Geistes zu erreichen, um somit neue Kräfte zu mobilisieren. Nachdem durch intensive Spülungen im Darm ein vollkommener Leerezustand hergestellt worden ist, werden über die Dauer des Fastens jegliche "Altlasten" aus dem Körper herausgeschwemmt. Während der, je nach Angebot, variierenden Dauer der Kur beschleunigt der Einsatz von Gemüse-, Obstsaft, Tee oder Mineralwasser den Entschlackungsvorgang.

Fußreflexzonenmassage
Die entspannende Druckpunkt-Massage der Fußsohlen baut auf, wenn man sich gestresst fühlt. Massiert werden dabei Punkte, von denen man annimmt, dass sie über die Nervenbahnen mit einzelnen Organen des Körpers verbunden sind. Die Füße gelten somit als Spiegelbild des Körpers. Organe, Lymph- und Nervensystem können an ihnen stimuliert und positiv beeinflusst werden. Durch Massage der Reflexzonen/Nervenendpunkte kommt es zu einer besseren Durchblutung. Körper, Geist und Seele werden verwöhnt, Schmerzen werden beseitigt.

Fünf Elemente
Die fünf Elemente, ihres Zeichens die Erde, das Wasser, das Feuer, die Luft und der Raum/Äther, sind die naturphilosophische Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sowie des indischen Ayurveda. Diesen fünf Elementen werden weitergehend auch bestimmten Sinneswahrnehmungen zugeordnet: der Erde das Riechen, dem Wasser das Schmecken, dem Äther das Hören, dem Feuer das Sehen und der Luft der Tastsinn. Auch andere Intensionen wie Persönlichkeits-Eigenschaften, Organe, Farben, Jahreszeiten, Klima, Zahlen und Lebewesen spiegeln sich in den fünf Elementen. In der Lehre des Ayurveda verdichten sich die Elemente im menschlichen Organismus zusammen mit spezifischen Eigenschaften und Sinneswahrnehmungen zu den drei ayurvedischen Menschentypen, den Doshas. Aber auch in jeweder Materie herrschen einzelne Elemente vor. So ist beispielsweise im Wasser auch das Luftelement enthalten, welches durch die Eigenschaft - trocken - charakterisiert wird. Häufiges Baden trocknet nun die Haut aus und Patienten mit derlei Beschwerden werden nun im therapeutischen Umgang mit den Elementseigenschaften prinzipiell mit oppositionellen Attributen behandelt. Trockene, kalte Haut wird also mit warmem Öl behandelt.

Fünf Tibeter
Unter der Bezeichnung die "Fünf Tibeter" versteht man ein ganzheitliches Energie-Programm, das ursprünglich von fünf tibetischen Mönchen entwickelt wurde. Dieses besteht aus fünf speziellen Körperübungen, dem Kreisel, der Kerze, dem Halbmond, der Brücke und dem Berg. Das regelmäßige Ausführen dieser Übungen verspricht neben der Harmonisierung von körperlichen und geistigen Abläufen auch Vitalität, Zufriedenheit und Lebensfreude. Wichtig ist die tägliche Praxis, die, beginnend mit jeweils drei Übungen, von Woche zu Woche gesteigert wird. Die "Fünf Tibeter" sind einfach im Selbststudium zu erlernen und in den Alltag zu integrieren.

Ganzkörpermassage
Durch Massage wird auf die Haut und die unter ihr liegenden Gewebe (Muskeln, Weichteile etc.) eingewirkt. Angewendet werden verschiedenste Handgriffe wie Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen, Hacken, Klatschen oder Schütteln. Ebenso kommen auch Hilfsgeräte wie Bürsten zum Einsatz. Die Ganzkörpermassage hilft bei Rückenschmerzen, Bluthochdruck und emotionalen Beschwerden. Der Behandelte wird in einen wohltuenden, regenerierenden Entspannungszustand versetzt, das Nervensystem wird beruhigt, chronische Schmerzen und Verspannungen werden gelindert.

Gesichtsgrundbehandlung
Basierend auf einer gründlichen Hautdiagnose wird eine individuelle Behandlung für den persönlichen Hauttyp erstellt. Nach einem klärenden Peeling werden spezielle Ampullen in die gereinigte Haut einmassiert, die sie mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Durch eine glättende und belebende Gesichtsmaske wird die Behandlung abgerundet.

Heilerde
Heilerde gehört zu den ältesten Naturheilmitteln. Im Löss stecken wertvolle Mineralien für Kosmetik und Gesundheit. Schon in der Antike wusste man von der Kraft der Heilerde für die Gesundheit. Man gewinnt das Pulver aus dem Löss (Gesteinsstaub) zermahlener Felsen. Er bleibt oft nach Überschwemmungen als Schlamm zurück. Erhitzen in Öfen oder intersives Trocknen in der heißen Sonne macht die heilende Erde keimfrei. Der Löss ist frei von Schwermetallen und anderen Giften. Dafür enthält er viele Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Silizium, Zink, Mangan und Kupfer. Außerdem hat er ein hohes Bindungsvermögen: Die mikrofeinen Quarzkristalle saugen wie kleine Schwämme Schad- und Giftstoffe auf und binden sie an ihre zerklütete Oberfläche.

Heubad
Beim Heubad wird man in lockeres angefeuchtetes Alpenheu eingebettet. Die Inhaltsstoffe von Blüten und Früchten der Gräser wirken durchblutungsfördernd, muskelentspannend, entgiftend und entschlackend. Der Körper wird sanft zum Schwitzen gebracht und entgiftet und entschlackt. Heubäder empfehlen sich vor allem bei Neuralgien und Arthrosen.

Homöopathie
Die Homöopathie ist eine sehr kontrovers diskutierte alternative Heilmethode, die nach dem Grundsatz Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt Krankheiten mit stark verdünnten (potenzierten) Substanzen, die der Krankheit ähnliche Wirkungen hervorrufen, zu heilen versucht. Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet und hat heute viele Anhänger. Sie wird in Deutschland vor allem sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern angewendet.

Interferenzmassage
Die Interferenzmassage wird zur Cellulite-Behandlung angewendet. Durch Kopplung von Tiefenstrom und Vibration wird die Muskelaktivität und das Nervensystem angeregt. Behandelte Körperpartien werden stark durchblutet und die Lymphzirkulation geht bis in das Unterhautzellgewebe.

Klangtherapie
Die Kneipp-Therapie, oft auch Kneippkur genannt, ist ein Naturheilverfahren nach den therapeutischen Techniken von Sebastian Kneipp (1821-1897). Die Hydrotherapie, die mit Güssen, Bädern, Wassertreten, Waschungen, Wickeln und Packungen arbeitet, stellt nur eine der fünf Säulen dar, die eine Kneipp-Kur ausmachen. Weitere Grundlagen des Kneipp-Verfahrens, auch Kneipp-Therapie genannt, sind die Pflanzenheilkunde sowie Bewegungs-, Ernährungs- und Ordnungstherapie. Die Kneipp-Therapie wird unter anderem bei Herz-Kreislaufbeschwerden, Stoffwechselstörungen oder Venenleiden angewendet.

Lymphdrainage
Mit Hilfe der Lymphgefäße wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefäße zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen). Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen der Menge von Gewebewasser und der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen wiederherzustellen. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden. Die Lymphdrainage gehört, wie die Klassische Massage und die Bindegewebsmassage, zu den manuellen Therapieformen.

Modelage
Hierbei handelt es sich um Thermomasken für Gesicht und Körper, die bei großen Poren oder Spezialproblemen wie Celluite helfen. Nach dem Einmassieren von Kur oder Creme wird eine Gipsmaske dick aufgetragen. Während sie antrocknet, steigt die Hauttemperatur an. Die Poren öffnen sich, die Durchblutung wird angeregt und Wirkstoffe können jetzt viel besser aufgenommen werden. Nach dem Abnehmen der Gipsmaske ist die Haut geglättet und tiefgehend gereinigt.

Ohrkerzenbehandlung
Die Ohrkerzenbehandlung stammt ursprünglich von den Hopi-Indianern aus Amerika und ist ein hochwirksames, einfach- und vielseitig einsetzbares Wärme- und Druckausgleichs-Behandlungsmittel und wird vielfach auch bei Kopf- oder Ohrenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Es besteht vorwiegend aus Honigessenzen, Bienenwachsanteilen, Salbeiöl, Kamille, Johanniskraut und naturbelassenem Leinengewebe. Bei Abbrennen der Ohrkerze entsteht am Anfang ein Kaminzug nach unten bis die Flamme ca. die Hälfte der Ohrkerzenlänge erreicht hat. Dies bewirkt einen leichten, kaum wahrnehmbaren Überdruck im Ohr. Hat die Flamme etwa die Hälfte der Kerzenlänge überschritten, beginnt ein Kaminzug nach oben, was zu einer Druckentlastung führt. Während der gesamten Behandlung kann man sich wunderbar entspannen und genießen. Man braucht keine Bedenken wegen des Feuers zu haben. Der Therapeut hält während des Abrennvorgangs die Ohrkerze fest und beendet die Behandlung, wenn sie bis zur gekennzeichneten Höhe abgebrannt ist.

Peeling
Diese intensive Art der Tiefenreinigung trägt locker sitzende Hornschüppchen ab. Die Haut ist danach von Grund auf sauber und viel aufnahmefähiger für Wirkstoffe. Normale Haut massiert die Kosmetikerin mit einer Creme, die feinste Schleifpartikel enthält, für empfindliche oder entzündete Haut ist ein selbsttätig wirkendes Ferment-Peeling empfehlenswert. Durch eine weiche Bürste (Frimator) kann die Wirkung intensiviert werden.

Qi Gong
Die Kombination geistige Ruhe und Konzentration mit bewusstem Atmen zeichnet diese aus der chinesischen Medizin stammende Atem- und Meditationstechnik aus. Durch die Ausführung exotischer Bewegungsfolgen (genannt z. B. Kranich, Bär, Tiger) werden die Energieströme im Körper harmonisiert sowie Gesundheit und Leistungsfähigkeit gefördert.

Rasul-Bad
Das orientalische Pflegezeremoniell beginnt mit dem Auftragen verschiedener Schlammarten. Körper und Geist kommen im Rasul- Raum, der sich langsam durch mehrere mit Kräutern angereicherte Dampfschübe erwärmt, zur Ruhe. Dann beginnt man, sich den Schlamm abzureiben und damit die abgestorbenen Zellen der oberen Hornschicht zu entfernen. Anschließend wird die entschlackte Haut gereinigt und eingeölt.

Reiki
Reiki kommt aus dem Japanischen und bedeutet stark vereinfacht "Heilen mit göttlicher Kraft". Die Methoden des Reiki sind weit über 2.500 Jahre alt und fanden schon in den alten Sanskrit-Sutras des Buddhismaus erste Erwähnung. Im 19. Jh. kam es zu einer Wiederaufnahme der Techniken des Reikis durch Dr. Usui, einem christlichen Mönch aus Japan. Dessen Nachfolger Hayashi gründete in Tokyo eine erste Reiki-Klinik, von hier aus fand die Methodik über eine hawaianische Patientin ihren Weg in die USA, wo es zur Spaltung der traditionellen Schule in Reiki-Alliance und Reiki-Association kam. In Deutschland kam es zur Bildung weiterer Ableger wie Pantha-Rei und Rainbow-Reiki. Festgefahrene Denkstrukturen sollen durch Reiki aufgebrochen, neue Sichtweisen eröffnet werden. Denn nur durch eine geheilte Denkweise ist letztendlich auch eine Heilung schwerwiegender Krankheiten möglich, können Krankheiten im Keim erstickt und Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die eigentliche Energieübertragung geschieht durch den Reiki-Meister im Prozess des Handauflegens. Das passiert an 12 bis 20 Stellen des Körpers für jeweils einige Minuten. Durch konventionelle Methoden lässt sich eine Energieübertragung durch Handauflegen und eine damit verbundene Aktivierung der Selbstheilungskräfte weder beweisen noch beurteilen.

Watsu
Watsu oder auch "Meridianmassagetanz" wurde in den 80iger Jahren durch W.H.Dull begründet und ist eine Unterwassermethode um Blockierungen an den Meridianen durch Streichungen und Druck zu lösen und um dem Körper seine ursprüngliche Flexibilität zu verleihen. Dieses sinnliche, tiefe Erlebnis enthält die Möglichkeit der Meditation und Erfahrung des Zustandes, welcher den Einklang mit allem und jedem verheißt. Über diese liebevolle Arbeit im Warmwasserbecken können seelische Beschwerden diagnostiziert und bearbeitet, Muskelverspannungen gelockert und allgemeine Entspannung hervorgerufen werden.


Yoga
Yoga ist ein Meditationssystem aus Indien. Der Begriff bedeutet soviel wie "verbinden des Körpers an Seele und Geist". Yoga lehrt uns, in Einklang mit sich selbst zu leben. Es vermag den Körper durch ein sehr ausgefeiltes System von Körperhaltung, Bewegungen und Atemtechniken zu regenerieren. Yoga-Übungen erreichen jeder unserer Gelenke in seinem gesamten Bewegungsumfang und kräftigen, dehnen und harmonisieren sie. Regelmäßig geübt fördern die sogenannten Abanas (Körperhaltung) und Pranayanas (Atemtechniken) die körperliche und geistig-seelische Gesundheit. Die auf Yoga gründenden Entspannungstechniken, Dehnungs- und Kräftigungsübungen sind deshalb so wirksam, weil wir lernen unser Bewusstsein meditativ in unsere Bewegungen und in die entspannte Atmung zu versenken, um Körperprozesse anzuregen und in Fluss zu halten. Diese bewussten Erfahrungen der körperlichen Erweiterung und Öffnung erweitern unsere Wahrnehmungsfähigkeit und zeigen uns Wege des persönlichen Wachstums. Das Üben mit wachen Sinnen ist ein stetiges lernen und beeinflusst uns nach und nach auch in unseren Alltagsstrukturen. Yoga bringt uns Kraft, die Wechselfälle des Lebens zu meistern. Langsam aber beständig führt die Praxis zur Erneuerung des Gewebes und des muskulären und knöchernden Stütz- und Bewegungsapparates.